Disneys „König der Löwen“ gehört zu den kommerziell erfolgreichsten Musicals weltweit. Dieses Jahr, feiern gleich zwei weitere Disney Klassiker ihr Debüt. Von Aladdin in 1001 Nacht bis hin zur russichen Revolution bei Anastasia, das Jahr bietet dem Musicalbesucher brilliante, atemberaubende und fantasievolle Erlebnismomente. Beide Musicals überzeugen durch eindrucksvolle Bühnenbilder und bekannte Melodien. Ob diese beiden Musicals an ihren Broadway-Erfolg auch in Deutschland anknüpfen können, werden die Zuschauerzahlen zeigen.

Premiere des Musicals Aladdin

Der beliebte Kinderfilm Aladdin erlebte nicht nur eine erfolgreiche Neuauflage in den Kinos, sondern feierte auch in Stuttgart seine Premiere. Beide Versionen der Geschichte aus 1001 Nacht verzaubern auch heute noch Generationen. Im Kinofilm durch Starbesetzung des Dschinnis mit Will Smith und im Musical durch spektakuläre und traumhafte Inszenierungen. Beide überzeugen Kritiker und Zuschauer gleichermaßen. Die Geschichte des jungen Aladdin ist bekannt und so manch einer von uns hätte gerne einen Dschinni aus der Wunderlampe, der drei Wünsche erfüllt. Drei Wünsche, die dem jungen Aladdin helfen, seine Träume zu erfüllen und sein Schicksal zu finden. Natürlich kommt in beiden Varianten die Liebe zur Sultan-Tochter Jasmin nicht zu kurz.

Premiere des Musicals Anastasia

Der einschlagende Erfolg am Broadway hat die Geschichte der jungen, geheimnisumwobenen Zarentochter Anastasia auch auf die deutsche Musicalbühne gebracht. Die Zuschauer werden entführt in das russische Zarenreich und erleben die Reise einer jungen Frau und deren bewegendes Schicksal. Natürlich hat das Musical seine eigene Darstellung der historischen Geschehnisse und ist keine Spiegelung der tatsächlichen historischen Hintergründe. Jedoch ist dieses Musical im Gegensatz zu Aladdin emotionsgeladen und dramatisch. Es bringt die Zuschauer in eine Welt längst vergangener Dynastien, Reiche und Revolutionen. Gerade der Mythos um die verschollene Zarentochter Anastasia und deren vermeintliches Schicksal bietet Anlass zu Spekulationen und somit eine perfekte Grundlage für Hollywood und damit auch für den Broadway. Auch wenn ihr Schicksal und Ende sicherlich weit dramatischer war, so tut es doch dem Mythos Anastasia keinen Abbruch.